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Wieso DU den Alkohol so mÀchtig machst: Das Spiel mit der Hoffnung

Wieso DU den Alkohol so mÀchtig machst: Das Spiel mit der Hoffnung

Wieso Du Deine Wertung in die Sucht legst und wie Du sie wieder loswirst

Es ist nur ein GetrÀnk - und doch so viel mehr

Hallo und herzlich willkommen! Auch wenn meine Nase heute nicht ganz mitspielt, tauchen wir gemeinsam in ein wichtiges Thema ein. Wir knĂŒpfen an eine frĂŒhere Diskussion an, die vielleicht provokant klingt: "Es ist nur ein f***ing GetrĂ€nk". Dabei geht es um die Bedeutung, die wir dem Alkohol beimessen - und wie wir sie wieder entziehen können. Lass uns das Ganze auch anhand anderer Beispiele außerhalb des Alkoholkonsums beleuchten, um die Mechanismen besser zu verstehen.

Das Prinzip der Hoffnung - am Beispiel der Spielsucht

Stell Dir vor, jemand wirft sein letztes Geld in einen Spielautomaten, getrieben von der Hoffnung auf den großen Gewinn. FĂŒr Außenstehende ist offensichtlich, dass das keine gute Idee ist. Wir wissen, dass Spielautomaten nicht darauf ausgelegt sind, uns reich zu machen. Aber fĂŒr die betroffene Person steckt hinter dem Verhalten oft die Hoffnung, finanzielle Sorgen "wegspielen" zu können. Es ist ein Spiel mit der Hoffnung, das leider selten gewonnen wird.

Digitale Welten - Flucht und RealitÀtsverlust

Ein weiteres Beispiel ist die Handysucht oder die AbhĂ€ngigkeit von sozialen Medien. Manche Menschen ziehen ihren Selbstwert daraus, vergleichen sich unentwegt mit anderen oder nutzen digitale Welten als Flucht aus der RealitĂ€t. Auch hier liegt eine Form der Hoffnung zugrunde: die Hoffnung, durch virtuelle Anerkennung oder den Vergleich mit anderen ein besseres GefĂŒhl fĂŒr das eigene Leben zu bekommen.

Die Falle des "falschen" Essverhaltens

Selbst beim Thema Abnehmen oder Essverhalten spielen Ă€hnliche Mechanismen eine Rolle. Der Wunsch nach einem bestimmten Körperbild kann dazu fĂŒhren, dass man in ein ungesundes Essverhalten verfĂ€llt - in der Hoffnung auf Anerkennung und BestĂ€tigung durch andere. Doch wer steht neben uns und denkt sich: "Warum tust Du Dir das an? Es geht doch auch anders!"

Der Alkohol - zwischen Entspannungssuche und RealitÀtsflucht

Beim Alkohol verhĂ€lt es sich Ă€hnlich. Viele trinken, um Sorgen zu vergessen oder Entspannung zu finden. Doch letztendlich ist es eine Form der RealitĂ€tsflucht. WĂŒrde jemand, der sein Geld in Spielautomaten wirft, uns beim Trinken beobachten, könnte er Ă€hnlich denken: "Warum klammerst Du Dich an dieses Glas? Glaubst Du wirklich, das macht etwas besser?"

Die Hoffnung erkennen und loslassen

Der SchlĂŒssel liegt darin, zu erkennen, dass die Hoffnung, die wir in solche Verhaltensweisen legen, trĂŒgerisch ist. Es ist ein Konstrukt, das wir selbst erschaffen haben - und das wir auch wieder entmachten können. Indem wir uns in die Position eines neutralen Beobachters begeben, können wir die Mechanismen durchschauen und uns davon lösen.

Fang an, bevor es schwerer wird

Es ist nie zu spĂ€t, aber je frĂŒher, desto besser. Wer den Mut findet, sein Verhalten nĂŒchtern zu betrachten und anzuerkennen, dass es Zeit fĂŒr eine VerĂ€nderung ist, hat den ersten Schritt bereits getan. Es geht darum, eine neue Überzeugung zu etablieren: Dass die Hoffnung, die wir in Alkohol, Spielautomaten oder digitale Welten legen, keine echte und schon gar keine gesunde ist.

Ich hoffe, dieser Beitrag gibt Dir Impulse zum Nachdenken und vielleicht auch den Anstoß, den ersten Schritt zu wagen. Schau doch mal auf [DryMind.de](https://www.drymind.de) vorbei, dort findest Du viele kostenlose Ressourcen und Hilfestellungen. Lass uns gemeinsam den Weg in ein freieres Leben gehen - ohne falsche Hoffnungen, aber mit echten Perspektiven.

Bis zum nĂ€chsten Mal, bleib stark und vor allem: Bleib nĂŒchtern betrachtet.

TschĂŒss!

Hier findest Du jetzt noch den Podcast zum Nachhören (Folge 186) und das passende Video dazu:


ÜBER DEN AUTOR

Autor

Dennis Kassel

Dennis hat selber ĂŒber 22 Jahre getrunken, bis er 2019 endlich den Absprung geschafft hat. 
Aus seiner Geschichte wurde der Amazon Bestseller "Raus aus der Alkoholfalle", dann erblickte der "NĂŒchtern Betrachtet"-Podcast das Licht der Welt und seitdem hat Dennis tausende Menschen auf ihrem Weg begleitet und mit hunderten persönlich gearbeitet. 
Im Podcast erfÀhrst Du jede Woche Freitag um 18 Uhr eine neue Sichtweise auf das Thema Alkoholsucht.

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Das Prinzip der Hoffnung - am Beispiel der Spielsucht

Stell Dir vor, jemand wirft sein letztes Geld in einen Spielautomaten, getrieben von der Hoffnung auf den großen Gewinn. FĂŒr Außenstehende ist offensichtlich, dass das keine gute Idee ist. Wir wissen, dass Spielautomaten nicht darauf ausgelegt sind, uns reich zu machen. Aber fĂŒr die betroffene Person steckt hinter dem Verhalten oft die Hoffnung, finanzielle Sorgen "wegspielen" zu können. Es ist ein Spiel mit der Hoffnung, das leider selten gewonnen wird.

Digitale Welten - Flucht und RealitÀtsverlust

Ein weiteres Beispiel ist die Handysucht oder die AbhĂ€ngigkeit von sozialen Medien. Manche Menschen ziehen ihren Selbstwert daraus, vergleichen sich unentwegt mit anderen oder nutzen digitale Welten als Flucht aus der RealitĂ€t. Auch hier liegt eine Form der Hoffnung zugrunde: die Hoffnung, durch virtuelle Anerkennung oder den Vergleich mit anderen ein besseres GefĂŒhl fĂŒr das eigene Leben zu bekommen.

Die Falle des "falschen" Essverhaltens

Selbst beim Thema Abnehmen oder Essverhalten spielen Ă€hnliche Mechanismen eine Rolle. Der Wunsch nach einem bestimmten Körperbild kann dazu fĂŒhren, dass man in ein ungesundes Essverhalten verfĂ€llt - in der Hoffnung auf Anerkennung und BestĂ€tigung durch andere. Doch wer steht neben uns und denkt sich: "Warum tust Du Dir das an? Es geht doch auch anders!"

Der Alkohol - zwischen Entspannungssuche und RealitÀtsflucht

Beim Alkohol verhĂ€lt es sich Ă€hnlich. Viele trinken, um Sorgen zu vergessen oder Entspannung zu finden. Doch letztendlich ist es eine Form der RealitĂ€tsflucht. WĂŒrde jemand, der sein Geld in Spielautomaten wirft, uns beim Trinken beobachten, könnte er Ă€hnlich denken: "Warum klammerst Du Dich an dieses Glas? Glaubst Du wirklich, das macht etwas besser?"

Die Hoffnung erkennen und loslassen

Der SchlĂŒssel liegt darin, zu erkennen, dass die Hoffnung, die wir in solche Verhaltensweisen legen, trĂŒgerisch ist. Es ist ein Konstrukt, das wir selbst erschaffen haben - und das wir auch wieder entmachten können. Indem wir uns in die Position eines neutralen Beobachters begeben, können wir die Mechanismen durchschauen und uns davon lösen.

Fang an, bevor es schwerer wird

Es ist nie zu spĂ€t, aber je frĂŒher, desto besser. Wer den Mut findet, sein Verhalten nĂŒchtern zu betrachten und anzuerkennen, dass es Zeit fĂŒr eine VerĂ€nderung ist, hat den ersten Schritt bereits getan. Es geht darum, eine neue Überzeugung zu etablieren: Dass die Hoffnung, die wir in Alkohol, Spielautomaten oder digitale Welten legen, keine echte und schon gar keine gesunde ist.

Ich hoffe, dieser Beitrag gibt Dir Impulse zum Nachdenken und vielleicht auch den Anstoß, den ersten Schritt zu wagen. Schau doch mal auf [DryMind.de](https://www.drymind.de) vorbei, dort findest Du viele kostenlose Ressourcen und Hilfestellungen. Lass uns gemeinsam den Weg in ein freieres Leben gehen - ohne falsche Hoffnungen, aber mit echten Perspektiven.

Bis zum nĂ€chsten Mal, bleib stark und vor allem: Bleib nĂŒchtern betrachtet.

TschĂŒss!

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