Trinken, um zu entspannen? Finde heraus, was dich wirklich anspannt!

Trinken, um zu entspannen? Finde heraus, was dich wirklich anspannt!

Wie du den wahren Grund für dein Trinken erkennst und überwindest

Ja moin und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von „Nüchtern betrachtet“ und einem neuen Beitrag hier auf dem Blog von „DryMind“.
Bzw.:
Es ist nicht irgendeine weitere Folge, sondern es ist Folge 200!

Heute möchte ich ein Thema ansprechen, das mir sehr am Herzen liegt und das viele von uns betrifft: Warum trinken wir eigentlich? Was sind die echten Gründe hinter unserem Bedürfnis nach Alkohol?

Lass uns gemeinsam herausfinden, warum wir oft nach der Flasche greifen und wie wir diese Ursachen erkennen und bewältigen können. Denn der erste Schritt zu einem alkoholfreien Leben ist zu verstehen, was uns überhaupt dazu bringt, zu trinken.

Die Illusion der Entspannung

Viele Menschen trinken, um sich zu entspannen. Sie glauben, dass sie ohne Alkohol nicht abschalten können, dass sie ihre Sorgen und Ängste nur durch Trinken bewältigen können. Doch das ist eine Illusion.

Wenn du etwas brauchst, um zu entspannen, bedeutet das, dass es etwas in deinem Leben gibt, das dich anspannt. Es geht nicht nur darum, wie du mit dieser Anspannung umgehst, sondern auch darum, die Ursachen dieser Anspannung zu erkennen und anzugehen. Denn wenn du diese Ursachen nicht beseitigst, wirst du immer wieder in Versuchung geraten, zum Alkohol zu greifen.

Den Druck erkennen und abbauen

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem alkoholfreien Leben ist es, den Druck in deinem Leben zu erkennen und abzubauen. Viele Menschen kümmern sich nur um das Symptom – den Drang zu trinken – und nicht um die Ursachen. Doch wenn du den Druck an der Quelle beseitigst, brauchst du den Alkohol nicht mehr, um damit umzugehen.

Stell dir vor, dein Leben ist wie ein Kessel unter Druck. Anstatt ständig den Druck abzulassen, indem du trinkst, solltest du herausfinden, warum der Druck überhaupt entsteht. Welche Situationen oder Gefühle führen dazu, dass du dich angespannt fühlst? Welche Probleme schiebst du vor dir her, statt sie direkt anzugehen?

Die Ursachen anpacken

Um langfristig vom Alkohol loszukommen, musst du die Ursachen deiner Anspannung und deines Stresses angehen. Das kann bedeuten, dass du dich mit unangenehmen Gefühlen und Situationen auseinandersetzt, die du bisher vermieden hast. Aber nur so kannst du wirklich frei werden.

Vielleicht hast du Angst vor Konflikten oder Unsicherheiten in deinem Leben. Vielleicht fühlst du dich überfordert oder allein. Es kann hilfreich sein, mit jemandem darüber zu sprechen – sei es ein Therapeut, ein Coach oder ein guter Freund.

Resilienz aufbauen

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, deine Resilienz zu stärken. Resilienz ist die Fähigkeit, mit schwierigen Situationen umzugehen und sie zu bewältigen. Je stärker deine Resilienz ist, desto besser kannst du mit Stress und Problemen umgehen, ohne zum Alkohol zu greifen.

Es gibt viele Möglichkeiten, deine Resilienz zu stärken. Du kannst lernen, besser mit Stress umzugehen, indem du Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga praktizierst. Du kannst deine sozialen Kontakte pflegen und dich von Menschen umgeben, die dich unterstützen. Und du kannst lernen, dir selbst gegenüber nachsichtiger zu sein und dir Pausen zu gönnen.

Meine eigene Erfahrung

Ich selbst habe diese Reise hinter mir. Mein Leben war irgendwann so vor die Wand gefahren, dass ich immer mehr Gründe hatte, zu trinken. Ich habe den Alkohol benutzt, um die Realität zu vergessen und mich zu betäuben. Doch irgendwann musste ich mich den Ursachen stellen. Ich musste die Dinge angehen, die mich angespannt und gestresst haben. Das war nicht einfach, aber es hat sich gelohnt.

Heute weiß ich, dass es möglich ist, ohne Alkohol zu leben und trotzdem entspannt und glücklich zu sein. Es ist ein Prozess, der Zeit und Geduld erfordert, aber es ist machbar.

Dein Weg zur Freiheit

Wenn du das Gefühl hast, dass du den Alkohol brauchst, um dich zu entspannen, dann lade ich dich ein, einen Schritt weiter zurückzugehen und die Ursachen zu erforschen. Was sind die Dinge in deinem Leben, die dich anspannen? Welche Probleme schiebst du vor dir her?

Es kann hilfreich sein, diese Gedanken und Gefühle aufzuschreiben oder mit jemandem darüber zu sprechen. Je mehr du über die Ursachen deiner Anspannung weißt, desto besser kannst du sie angehen und bewältigen.

Und vergiss nicht: Du bist nicht allein. Es gibt viele Menschen, die den gleichen Weg gehen wie du. Teile deine Erfahrungen und lerne von den Erfahrungen anderer. Gemeinsam können wir es schaffen, den Druck abzubauen und ein entspannteres, alkoholfreies Leben zu führen.

Abschlussgedanken

Zum Schluss möchte ich dich ermutigen, diesen Weg zu gehen. Es mag schwer erscheinen, aber es ist möglich. Fang an, die Ursachen deiner Anspannung zu erkennen und anzugehen. Stärke deine Resilienz und suche dir Unterstützung. Und wenn du Erfolg hast, teile deine Erfahrungen mit anderen. Gemeinsam können wir uns gegenseitig helfen und unterstützen.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat dir einige Anregungen gegeben und dir gezeigt, dass es einen Weg aus der Alkoholfalle gibt. Wenn du Fragen hast oder deine Erfahrungen teilen möchtest, schreib mir gerne. Zusammen können wir es schaffen.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und bis zur nächsten Folge. Bleib stark und bleib dran!

Das Ganze gibt es, wie immer, auch als Video und als Podcast (Folge 200).


ÜBER DEN AUTOR

Autor

Dennis Kassel

Dennis hat selber über 22 Jahre getrunken, bis er 2019 endlich den Absprung geschafft hat. 
Aus seiner Geschichte wurde der Amazon Bestseller "Raus aus der Alkoholfalle", dann erblickte der "Nüchtern Betrachtet"-Podcast das Licht der Welt und seitdem hat Dennis tausende Menschen auf ihrem Weg begleitet und mit hunderten persönlich gearbeitet. 
Im Podcast erfährst Du jede Woche Freitag um 18 Uhr eine neue Sichtweise auf das Thema Alkoholsucht.

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